Autor: martin

  • Visualisierung

    Nach meiner Kindheit habe ich aufgehört zu zeichnen. Vor einigen Jahren habe ich mich dann mit Präsentiontechnik beschäftigt: Wie kann man wegkommen von den immer gleichen, langweiligen, überfüllten Powerpoint Slides. Dabei habe ich immer wieder von Visualisierung, von Sketchen gelesen und mir gedacht: „das kann doch nicht, das muss ich doch auch lernen können“. Ich habe dann viele Bücher über Visualisierung gelesen und bin dann zu UZMO gekommen. Ein genialer Name. Geben Sie den doch mal bei Google ein. Oder schauen Sie sich dieses Video des Autors Martin Haussmann an.

    Ich habe dann angefangen nach der UZMO-Methode zu visualisieren und bin dann mit etwas Übung am Flipchart, und täglichen Sketchnotes recht schnell zu dem Einäugigen unter den Blinden geworden. Viele meiner Ergebnisse habe ich eingescannt und über die Zeit gesammelt, um sie z.B. schnell in Powerpoint nutzen zu können. Denn nicht immer habe ich die Möglichkeit am Flipchart zu arbeiten. Insbesondere wenn viel remote gearbeitet wird greife ich gerne auf die gesammelten Zeichnungen zurück. Und gerne biete ich Ihnen hier ein Teil meiner Sammlung zum Download und der eigenen Nutzung an. Viel Freude damit!

    Einige Beispiele

    Hier einige Beispiele aus der Sammlung:

    Übersicht der Scrum Prozesses
    Pfeile
    Eine Herausfordernde Aufgabe, Challenge, Da geht es lang
    Knapp 100 Seiten mit visuellen Elementen
  • Lean & Agile Portfolio Management

    Traditionelles Portfolio-Management funktioniert nicht. Oder, sagen wir: zumindest „… nicht mehr“. Ich bin überzeugt, dass der traditionelle Ansatz —
    • einen mehrjährigen Roadmap aus Projekten, Initiativen oder Maßnahmen zu planen,
    • dann Budget zu beantragen, die Genehmigung zu erhalten und sich an die Roadmap zu binden,
    • und dann das Portfolio umzusetzen

    — im heutigen Umfeld ernsthafte Probleme hat.

    In dieser Präsentation erkläre ich meine Einwände gegen den traditionellen Ansatz und biete eine Alternative an: Lean und Agile Portfolio Management. Dafür nehmen wir bewährte Konzepte aus der agilen Softwareentwicklung und wenden sie auf das IT-Programm- und Portfolio-Management an.
    Ich habe diesen Ansatz erfolgreich umgesetzt. Er ermöglicht es einem Portfolio-Manager, sein Portfolio an IT-Projekten agiler zu steuern. Gleichzeitig sinkt der Aufwand für Overhead-Aktivitäten, und der Prozess zur Auswahl potenzieller Projektideen wird schlanker.
    Am Ende der Präsentation bespreche ich auch die Herausforderungen bei der Umsetzung dieses Ansatzes und gebe Ideen, wie man vorankommt.

  • Thoughtworks

    Ich freue mich, verkünden zu können, dass ich ab Anfang Januar 2017 für Thoughtworks arbeiten werde. Meine Aufgabe wird sein, als Client Principal das deutsche und speziell Berliner Geschäft weiter zu entwickeln.
    In den vergangenen Wochen habe ich mich intensiv mit Thoughtworks auseinander gesetzt und hatte viele Gespräche und Interviews mit meinen neuen Kollegen. Dabei haben sie mich mit ihrer Leidenschaft für Technologie und Anspruch, die Industrie weiter zu entwickeln begeistert. Daher war ich geehrt und musste nicht lange überlegen, als ich das Angebot von Thoughtworks erhalten habe.
    Ich freue mich nun auf die Feiertage und auf den Start bei Thoughtworks im Januar.

    English Version: 
    I am very happy to announce that I will be starting to work for Thoughtworks from beginning of January 2017. As client principal it will be my task to further develop the German and especially Berlin market.
    Over the past weeks I have been in contact with Thoughtworks and they impressed me very much with their passion for technology and their ambition to develop the IT industry. I was therefore honored when I received an offer and quickly accepted it.
    Now, I am looking forward to the Christmas break and the start with Thoughtworks in January.
  • Podcast: Wie erstelle ich einen firmeninternen Podcast?

    Haben Sie mal darüber nachgedacht, einen Podcast nicht nur für Werbezwecke also z.B. mehr Traffic auf Ihrer Web-Site zu nutzen sondern einen Podcast für Ihre Mitarbeiter zu erstellen? In diesem Podcast möchte Ihnen nun erklären,
    • warum das eine lohnende Sache sein kann,
    • wann so ein interner Podcast sinnvoll ist und
    • wie man einen solchen Podcast erstellt.
    Dafür habe ich selbst das Format eines Podcasts gewählt. Ich habe Erfahrung damit, einen firmeninternen Podcast zu erstellen. Und gerne helfe Ihnen dabei selbst einen solche Podcast zu erstellen. Wenn dies für Sie interessant ist kontaktieren Sie mich.
    Ein Podcast hat interessante Eigenschaften, die ihn ideal für einen neuen, kosteneffizienten internen Kommunikationskanal machen. In diesem Podcast erkläre ich Ihnen und stelle Ihnen en Detail vor, wie Sie ihren eigenen Podcast für Ihre Mitarbeiter planen, produzieren und verteilen.

    Inhalt

    • Intro
    • Was sind die Vorteile eines firmeninternen Podcasts?
    • Wie bereite ich einen Podcast vor?
    • Welches technisches Equipment benötige ich?
    • Wie führe ich das Interview?
    • Welche Software benötige ich für die Nachbereitung?
    • Welche Filter und Kompressoren benötige ich und in welcher Reihenfolge werden diese geschaltet?
    • Wie publiziere ich den internen Podcast?

    Notizen und Links

    Im Podcast stelle ich weitere Podcasts und technisches Equipment vor. Hier finden Sie die Links hierzu:
  • Integrierte Simulation

    titel-integrated-simulationMeine Dissertation habe ich zum Thema „Integrated Simulation“ geschrieben. Mit Dr. Ingo Meents zusammen habe ich die erste Gemeinschaftsdissertation der TU Clausthal verfasst.

    Die Dissertation wurde mit dem Förderpreis Freunde der TU Clausthal ausgezeichnet. Die Laudation hielt Ekkehard Schulz (seinerzeit Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG).

    Hier finden Sie weitere Informationen zu EPOS und der Dissertation:

     

    Zusammenfassung / Abstract

    Die Analyse von Warteschlangenmodellen zur Beantwortung von Fragen der taktischen Produktionsplanung für große und komplexe
    Fertigungssysteme ist nicht ohne unterstützende IT Systeme
    möglich. Die bekannten mathematischen Modelle liefern
    Approximationen der Leistungsgrößen wie z. B. Auslastung, Bestände und Durchlaufzeiten. Das Erstellen und Warten der benötigten Warteschlangenmodelle für hunderte von Arbeitsstationen, tausende von Arbeitsfolgen, die durch komplexe Prozessflüsse verbunden werden, stellt jedoch eine Herausforderung dar. Das Modell der Integrierten Simulation ist der theoretische Hintergrund für die Erstellung von Software-Systemen, die eine effiziente Erstellung und Wartung von großen Modellen mit Hilfe von verteilten Verantwortlichkeiten ermöglichen. Integrierte Simulation beschreibt den Import von Daten aus Liniensteuerungssystemen und die automatische Erstellung von Warteschlangenmodellen aus Datenbanken, die alle zur Planung relevanten Daten enthalten. Die Automatisierung der Informationsbeschaffung, die Analyse der Warteschlangenmodelle und ein automatisiertes Berichtswesen ermöglichen die fortlaufende Unterstützung der Planungsprozesse – selbst in sich ständig ändernden Produktionsumgebungen.
    Simulation und analytische Leistungsbewertung erlauben die
    Untersuchung von a priori definierten Szenarien. Um verbesserte
    oder sogar optimale Parametersätze finden zu können, werden
    Optimierungsmethoden, die automatisch generierte Modelle nutzen können, vorgestellt. Drei unterschiedliche Probleme und die
    zugehörigen Lösungsansätze werden untersucht. Zunächst wird das
    Problem des optimalen Produkt-Mixes um die Anforderungen der
    Integrierten Simulation erweitert. Weiterhin wird ein quadratisches Programm zur Bestimmung der optimalen Routing-Wahrscheinlichkeiten, die bei der Modellgenerierung nicht
    bestimmt werden, formal hergeleitet. Schließlich werden
    evolutionäre Algorithmen, die die Leistungsgrößen der
    Warteschlangenmodelle als Einschränkungen oder Zielgrößen
    verwenden, entwickelt.

    Wenn Simulation als fortlaufender Prozess in der Produktionsplanung angewendet wird, erlaubt die Integration mit vorhandenen Liniensteuerungssystemen die Erstellung von operationalen Plänen, Problemerkennungssystemen und eine systematische Validierung der verwendeten Simulationsmodelle. Anwendungen entstehen aus dem Vergleich von gemessenen Leistungsgrößen und den aus der Simulation abgeleiteten Produktionszielen. Dabei müssen statistische Tests, die sich durch Qualitätsregelkarten visualisieren lassen, verwendet werden. Probleme ergeben sich aus der Autokorrelation in den betrachteten logistischen Prozessen sowie der Anzahl der möglichen Karten. Als weitere Anwendung der Integration mit Liniensteuerungssytemen wird eine Vorwärtspropagierung der aktuellen Bestände auf Basis der approximierten Restdurchlaufzeiten vorgestellt.

    Um die Anwendbarkeit der vorgeschlagenen Architektur und
    Algorithmen in der Praxis zu untersuchen, wurde ein System, das
    mittlerweile zur Simulation von fünf Produktionslinien der IBM
    Deutschland Speichersysteme GmbH an drei internationalen
    Lokationen verwendet wird, entwickelt. Es hat sich gezeigt, dass
    erst der vorgeschlagene ganzheitliche Ansatz, d.h. die Integration
    aller benötigten Prozesse, eine erfolgreiche Anwendung der
    analytischen Leistungsbewertung bei realen Problemstellungen
    ermöglicht.